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Tag 2 - Baton Rouge
Jun 17,2005
hello everybody, es ist nun doch schon der dritte tag aber erst der erste eintrag, aber ihr wisst ja, wie das so is mit den guten vorsätzen. aber genug gescharwelt, sitze gerade in unsrem dicken dodge minivan es geht auf nach lavayette und ich fang ma von vorne an.
tilo und ich fuhren also donnerstagnacht nach berlin während die anderen junx noch in magdeburg bei einer der legendären "kisten" - partys vorbeischauten um den allerersten auftritt unserer kumpels von der etschmoilkröte zu erleben. wir trafen uns dann alle um 5.00 am airport in berlin (danke Ina). schon gut losgeglüht gings dann 7.15 uhr los, richtung paris. dort angekommen wurden erstmal einige kippen vernichtet. dann zum check in. nach einigen stressigen kontrollen bis hin zum schuhe ausziehen (spinnen die?!) wurden marcus un ich als allerletzte in die maschine gelassen. nach einiger zeit im flieger wurde die bar geentert. es gab jackie - cola, was sonst. dann verging der flug für die meisten ziemlich schnell. in houston gelandet, wurden erstma artig finger- und irisabdrücke hinterlassen (fuckers). dann gabs den van und los gings. raus aus houston auf´n interstate und richtung osten nach lafayette. abends trafen wir uns dann mit hans von "wrong number". er schleppte uns in die bar seines dads und da gabs ersma n paar bier. sasch und ich zeigten den junxs in der bar noch wie man kicker spielt - wir waren mitlerweile schon fast 48 h wach. das war dann auch genug. noch schnell n motel gesucht und direkt weg genickt. so das war der erste tag.
ach noch was, es ist so heiss hier, das man nur von einer klimaanlage zur nächsten flüchtet. und es ist zum wiederholten mal einfach nur krass anzusehen, das ganz amerika warscheinlich ein einziger konsumpark und parkplatz ist. die highways säumen meilenweit gewerbeparks, fast food restaurants schiessen überall aus dem boden. sogar ec-cash automaten drive-thru gibt es. man kann also fast alles aus dem auto heraus organisieren. alles ist hier grösser ob es die autos sind (Hammer-stretchlimousinen ca. 15m lang), die strassen (5 brücken übereinander) grossflächig angelegte gewerbeparks oder die hochhäuser. god bless the unitet states - schleifen auf vielen autos etc.. ein statement dazu verkneife ich mir an dieser stelle. aber ihr wisst sicherlich, was ich meine.
okay, guys das war´s erstmal von mir. so long holger
So ääähhhhm also sieht wohl so aus dass ich jetzt dran bin euch dudes den zweiten Tag zu beschreiben. Ich bin übrigens Säsh denn wir hatten uns entschieden die Aufgabe des sogenannten Tagebuchs zu teilen. Also zum zweiten Tag. Man muss natürlich noch erwähnen, dass wir am ersten Abend nicht einfach so schlafen gingen, nein, wir mussten uns natürlich erst mal ein Motel suchen. Eigentlich sollte das kein Problem darstellen in den USA, aber da wir halt alle ziemlich durch waren, wurde auch das Suchen eines Motels zum Akt, was aber den Vorteil hatte das wir zu der Erkenntnis kamen, dass unser Van einen wahnsinnig extrem geilen Wendekreis hat. Wir checkten 2 Doppelzimmer und ich war quasi illegal unterwegs, das fünfte Rad am Wagen (naja). Aber war schon wichtig mal zu pennen. Früh nach dem erwachen (wir sind jetzt übrigens am Morgen des zweiten Tages), war keiner im Zimmer und ich war verdammt alein. Schliesslich entdeckte ich die Gang dann am Pool und spielte ein bisschen beleidigt weil mir keiner bescheid gesagt hatte, aber ich kriegte mich wieder ein. Es war schweineheiss und es kam zum ersten Treffen mit den guys von Sattori die inzwischen auch eingetroffen waren. Beim Anblick des Bassisten wurde mir sofort klar das was zu rauchen kein Problem mehr darstellte (und das am ersten Morgen juhu). So und was machen die Jungs von Fifty50 als erstes, logisch, Frühstück bei Hooters (Girlies in sexy outfits als Bedienung). Da schmeckts doch gleich viel besser. Aber Hooters war verdammt noch mal voll, ich meine wen wunderts, aber kein Problem dann eben zu Popeyes. Ein bisschen Chickenstuff schmakaratzen und so. Danach gings dann auch sofort los nach Buton Rouge direkt an den Mississippi in den Club spanish moon. Unser dezentes Wägelchen ist übrigens in Deutschland bestimmt ein Hingucker aber hier doch noch so verdämmt not big enough das erst mal eine Disskussion entstand ob er vielleicht doch zu klein wäre. Ich war übrigens derjenige der diesen Disput begann. Doch letztendlich entschieden wir es muss reichen. (macht es locker aber es geht eben auch grösser), ausserdem haben wir ja auch einen coolen Wendekreis. Auto fahren schön und gut aber mit no more als 70 Meilen in der Stunde ganz schön langweilig. Dafür gibt es viel zum gucken und man muss ständig rausfahren um kalte Drinks nachzuladen. Zwischendurch spielt man Spuren wechseln von 1 zu 4 oder von 2 zu 3 und so weiter. Als wir schliesslich im lub ankamen war alles cool. Ich meine ein Club in den USA du fährst ran und erfährst durch ein grosses Schild dass heute Abend Fifty50 hier spielt, was für eine Überraschung. Der Club machte auch einen echt punkrockmässigen Eindruck. Und eine der anderen Bands mit denen wir spielen sollten war auch auf Tour und kam aus New York. Wooww das klingt saugeil und geht irgendwie runter wie Öl. Die Jungs waren auch echt cool drauf und deren Verdammter Van war verdammt noch mal grösser als unserer. An diesem Abend entdeckten wir auch alle zum ersten mal unsere neuen T Shirts. Was für ein Anblick. Wir bauten einen rieigen Stand auf mit allem Stuff den wir so hatten. Many many shirts und cds sah echt geilo aus irgendwie richtig professionell. Was das auch ausmacht schon vorm Konzert war der Verkauf gut im Gange. Schliesslich spielten wir als dritte von 4 Bands (Headlinermässig) und kamen gut an. Es war einfach nicht anders als zu Hause nur das keine Kumpels da waren, was es immer etwas einfacher macht mit dem Feeling und so. Wir haben einfach gerockt und alle kamen danach zu uns mit lachenden Gesichtern um uns zu gratulieren und kauften cds. Wir die Band aus Deutschland, das war echt ein gutes Gefühl. Das hiess also das wir unseren ersten Test bestanden hatten und alle Ängste und Sorgen blieben darunter verborgen und dann..... Nee aber im Ernst cooles erstes Rockn Roll Gerät in den USA was wir da von der Bühne against the Publikum geschoben haben. Danach hatten Benne und ich erst mal mit Zwei Mädels zu kämpfen die uns die ganze Zeit gezeigt haben wie schön sie sich gegenseitig küssen können Und die Shirts(Spagettiträger) füllten sie verdammt gut aus. Yeeeaahhh. Unser Übernachtungsproblem löste sich irgendwie auch wie von selbst. Wir lernten dort nämlich auch Shane (extrem netter Typ) und seine Freundin kennen und er lud uns alle zu sich ins Haus ein wo wir dann auch die nächsten 2 Nächte blieben, da es verdamt günstig lag. Herrlich sag ich euch. Kein Hotel nein sondern einfach bei coolen Leuten pennen, rauchen abends noch Party machen einfach homiemässig.
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